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Rum Tasting

Rum ~ Ein besonderer Genuß!

Rum Tasting Moya Bar
Rum Vekostung

AM BESTEN SIE TESTEN

AM FREITAG  13. 06. 19.00 UHR

Alles inklusiv 60 €.

Unser Rum Tasting bietet Ihnen eine herausragende Auswahl der weltbesten Rum Sorten!

 Welkome Drink

5 Sorten Rum

1 Ceylon Arrack

3 Gänge Menu

Inclusive Wasser & Brot

zum neutralisieren

Die Geburt des Rums ist eine Symphonie aus Erde, Sonne und Zeit – ein alchemistisches Wunder, geboren aus Zuckerrohr und Feuer.

 

Alles beginnt auf den weiten, smaragdgrünen Feldern, wo das Zuckerrohr in der tropischen Glut tanzt.

Der Wind streicht durch die hohen Halme, flüstert Geschichten vergangener Ernten, während die Süße der Pflanzen in der Sonne reift. Dann kommt der Moment der Ernte – ein uraltes Ritual, bei dem jedes Rohr geschnitten wird, um seinen kostbaren Saft preiszugeben.
Diesen Saft – das Herz des Rums – presst man mit sanften, doch entschlossenen Händen. Oder aber man gewinnt ihn aus Melasse, jenem dicken, dunklen Elixier, das wie flüssige Dämmerung aus der Zuckerproduktion zurückbleibt. Dann beginnt die Magie der Fermentation: Die Zeit nimmt sich der Süße an, und Hefen – unsichtbare Künstler – verwandeln Zucker in Geist, in Wärme, in einen Hauch von Rausch.

Es folgt das Feuer:

Die Destillation, wo Hitze und Kupfer den flüchtigen Geist des Rums einfangen, ihn klären, ihn reiner, stärker, lebendiger machen. Tropfen für Tropfen steigt er empor, ein werdendes Wesen, noch jung, noch ungestüm, bereit für seine Reise in die Tiefe der Reife.

Dann beginnt die Stille. Das Holz der Fässer – Eiche, Kastanie, Kirschbaum – umarmt den Rum, flüstert ihm Aromen zu, prägt ihn mit der Weisheit der Jahre. Die Zeit vergeht, langsam, gnädig, unvermeidlich. Der Rum atmet, träumt, reift. Bis eines Tages der Moment gekommen ist, ihn in die Freiheit zu entlassen – golden, warm, mit Geschichten in jeder Nuance, mit dem Echo ferner Sonnenuntergänge auf der Zunge.

Ein Schluck Rum ist nicht nur ein Getränk – er ist Erinnerung, Abenteuer, Sehnsucht. Ein Tropfen, der von tropischen Nächten erzählt, von salzigen Meeresbrisen, von den stillen Liedern der Fässer. Ein Tropfen Ewigkeit.

Die Veredelung von Rum ist eine Kunst, ein Tanz der Elemente, ein Flüstern der Zeit.

Sie beginnt in den Tiefen dunkler Holzfässer, wo das goldene Destillat sanft atmet, träumt, wächst. Die Jahre ziehen vorüber wie salzige Meereswinde, streicheln die Flüssigkeit, verleihen ihr Charakter, Tiefe, Seele.

Das Holz – sei es Eiche, Kastanie oder Akazie – hinterlässt Spuren:

Sanfte Vanillenoten, Anklänge von geröstetem Karamell, das Echo alter Gewürze. Manchmal küsst ein Sherry-, Portwein- oder Cognacfass den jungen Rum und überreicht ihm ein Geschenk aus Fruchtigkeit, Fülle und Eleganz.

Mit Geduld und Hingabe wacht der Meister über diesen Wandel.

Er lauscht dem leisen Wispern der Fässer, dem heimlichen Dialog zwischen Flüssigkeit und Zeit. Wenn der Moment reif ist – nicht vorher, nicht später –, wird der Rum befreit, erleuchtet von Aromen, gereift in Weisheit, geschmückt mit einem Bouquet, das Geschichten erzählt.

Dann, wenn der erste Tropfen auf die Zunge trifft, entfaltet sich sein Vermächtnis: die sanfte Wärme der Tropen, das Feuer ferner Sonnenuntergänge, die Sehnsucht nach Reisen über endlose Meere.

Ein guter, veredelter Rum ist mehr als ein Getränk – er ist ein Gedicht aus Zuckerrohr und Zeit, ein Tropfen Ewigkeit.